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An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Stadt Dresden vorstellen.
Leider werden diese, doch recht nüchternen Daten, welche größtenteils den Veröffentlichungen unter http://de.wikipedia.org entnommen wurden, der Schönheit unserer Stadt nicht gerecht, aber wir möchten Ihnen hier doch einen kleinen informativen Überblick bieten
>> Dresden
Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen und hat etwa 518.000 Einwohner. Dresden ist das politische Zentrum Sachsens, auch die meisten seiner staatlichen Kultureinrichtungen hat der Freistaat hier konzentriert. In der Landeshauptstadt sind zahlreiche Hochschulen sowie die Landesdirektion DresdenVerwaltung des Freistaates Sachsen beheimatet.
>> mehr info
Die kreisfreie Stadt Dresden ist Verkehrsknotenpunkt und wirtschaftliches Zentrum des Ballungsraums Dresden. Diese Region gilt als eine der wirtschaftlich dynamischsten in Deutschland. Zusammen mit den Ballungsräumen Chemnitz-Zwickau und Leipzig-Halle bildet sie die "Metropolregion Sachsendreieck".
Dresden wird auch "Elbflorenz" genannt, ursprünglich wegen seiner Kunstsammlungen, zudem aber auch aufgrund seiner barocken und mediterranen Architektur in der landschaftlich reizvollen Lage am Fluss.
Geographie
Die Stadt liegt beiderseits der Elbe 1.091,47 km zu großen Teilen in der Dresdner Elbtalweitung ca. 45 km lange und 10 km breite Aufweitung des Elbe-Tals zwischen den Städten Pirna und Meißen , eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge ein vorwiegend aus Sandstein aufgebautes Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe auf etwa 113 Meter über Normalnull am Übergang vom Nordostdeutschem Tiefland zu den östlichen Mittelgebirgen.
Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der nördlich der Elbe gelegene 384 m hohe Triebenberg.
Die Stadt ist nach teils großflächigen Eingemeindungen, aber auch aufgrund der Siedlungsallokation, hinter Berlin, Hamburg und Köln ihrer Fläche nach die viertgrößte Großstadtalle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern Deutschlands.
Durch das Stadtgebiet fließen außer der schiffbaren Elbe die beiden im Osterzgebirge entspringenden linken Nebenflüsse Weißeritz und Lockwitzbach sowie die rechts zufließende Prießnitz. Daneben fließen auf dem Stadtgebiet noch kleinere Flüsse wie der Kaitzbach oder der Lausenbach.
Natur
Dresden gehört nach großflächigen Eingemeindungen mit 63 % Grün- und Waldfläche zu den grünsten Großstädten in Europa, wovon die Dresdner Heide eine geschlossene Waldfläche von 5.876 ha bildet. Im erweiterten Stadtgebiet gibt es vier Naturschutzgebiete mit 331 ha und zwölf Landschaftsschutzgebiete mit mehr als 11.000 ha Fläche, teilweise deckungsgleich mit neun FFH-GebietenFauna-Flora-Habitat-Richtlinie, eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union mit 1.800 ha Fläche . Zahlreiche denkmalgeschützte Gärten, Alleen und Parkanlagen sowie Friedhöfe bilden 110 Naturdenkmäler oder geschützte Landschaftsbestandteile.
Das ehemalige UNESCO-Weltkulturerbe Dresdner Elbtal die elbnahen, für großstädtische Verhältnisse relativ dünn besiedelten Flächen des Elbtalkessels innerhalb Dresdens drückte schon im Namen den Fokus auf der Bewahrung der kulturlandschaftlichen Elemente aus. Wichtiger Bestandteil sind daher die Natur- und Kulturräume der Elbwiesen auf beiden Seiten der Elbe. Diese ufernahen Flächen ziehen sich fast 20 Kilometer durch das Stadtgebiet und sind nur in der Innenstadt unterbrochen. An einer zentralen und besonders breiten Stelle werden sie künftig durch die im Bau befindliche Waldschlösschenbrücke durchschnitten, weshalb nach jahrelanger Kontroverse 2009 die UNESCO die Streichung des Elbtals aus der Welterbeliste beschloss.
Stadtgliederung
Dresden ist nicht nur durch die Eingemeindungen in den 1990er Jahren eine weitläufige Stadt mit unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Stadtteilen. Viele Stadtteile besitzen einen erhaltenen Dorfkern; einige sind vollständig dörflich erhalten. Andere prägende Strukturen sind die der Vorstädte und der Einzelbebauung durch Stadtvillen sowie die Plattenbauviertel. Es gibt auch zahlreiche Stadtteile, die verschiedene Strukturmerkmale teilweise in enger Nachbarschaft aufweisen.
Zur ursprünglichen Stadt gehörten Stadtteile, die in der gegenwärtigen Struktur fast alle zu den Ortsämtern Altstadt und Neustadt gehören. Neben den innerhalb der Stadtfestung liegenden Teilen entstanden außerhalb der Stadtmauern, jedoch meist auf Dresdner Flur, Vorstädte, die auf Anweisung sächsischer Herrscher angelegt worden waren und zum Teil nach diesen benannt wurden. Die Antonstadt ist mittlerweile weitgehend unter dem Begriff Äußere Neustadt bekannt. Die anderen königlichen Vorstädte blieben dagegen als Begriff erhalten. Später wuchs die Stadt vor allem im 19. Jahrhundert, als weitere Dörfer dichter bebaut wurden. Der Begriff Vorstadt wurde später für weitere Stadtteile nicht mehr verwendet.
Bereits 1958 war das Stadtgebiet in die fünf Stadtbezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt worden. Seit 1991 gibt es die Gliederung in zehn Ortsamtsbereiche (für das Stadtgebiet vor 1990) und neun Ortschaften (nach 1990 eingemeindete Flächen). Der Ortsamtsbereich mit der größten Bevölkerung ist der von Blasewitz, der flächengrößte der von Loschwitz. Die Dresdner Innenstadt liegt in den Ortsamtsbereichen Altstadt und Neustadt.
Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten, ehemals selbständigen Gemeinden.Die größte und bevölkerungsreichste Ortschaft ist Schönfeld-Weißig, die sich im Schönfelder Hochland erstreckt.
Stadtteile:
Cossebaude/Mobschatz/Oberwartha mit Alt-Leuteritz, Brabschütz, Gohlis, Merbitz, Neu-Leuteritz, Niederwartha, Podemus und Rennersdorf, PlauenCoschütz/Gittersee, Kleinpestitz/Mockritz mit Kaitz und GostritzRäcknitz/Zschertnitz mit Strehlen-Südwest, Südvorstadt-Ost, Südvorstadt-West, Reick, Strehlen mit Reick-Nordwest, Leubnitz-Neuostra mit Torna und Mockritz-Ost, Lockwitz mit Kauscha, Nickern und Luga, Niedersedlitz, Prohlis-Süd, Prohlis-Nord, Großzschachwitz mit Sporbitz, Kleinzschachwitz mit Meußlitz und Zschieren, Laubegast mit Alttolkewitz, Leuben mit Dobritz-Süd und Niedersedlitz-Nord, Gruna mit Strehlen, Nordost, Seidnitz/Dobritz, Tolkewitz/Seidnitz-Nord, Striesen-West, Striesen-Süd mit Johannstadt-Südost, Striesen-Ost, Blasewitz mit Neugruna, Schönfeld/Schullwitz mit Borsberg, Eschdorf, Krieschendorf, Malschendorf, Reitzendorf, Rossendorf und Zaschendorf, Gönnsdorf/Pappritz mit Cunnersdorf, Eichbusch, Helfenberg und Rockau, Weißig, Dresdner Heide, Hosterwitz/Pillnitz mit Niederpoyritz, Oberpoyritz und Söbrigen, Bühlau/Weißer Hirsch mit Rochwitz und Loschwitz-Nordost, Loschwitz/Wachwitz, Langebrück/Schönborn mit Heidehof, Weixdorf mit Friedersdorf, Gomlitz, Lausa und Marsdorf,Cotta mit Friedrichstadt-Südwest,Löbtau-Nord,Löbtau-Süd,Naußlitz mit Wölfnitz, Roßthal, Dölzschen und Niedergorbitz,Gorbitz-Süd,Gorbitz-Ost,Gorbitz-Nord/Neuomsewitz,Briesnitz mit Stetzsch, Kemnitz, Leutewitz und Altomsewitz, Altfranken/Gompitz mit Ockerwitz, Pennrich, Roitzsch, Steinbach, Unkersdorf und Zöllmen
Geschichte
Erste Besiedlungen datieren aus dem Jahr 5500 v. Chr. Die Gründung der Stadt lag um 1173 und heute ist Dresden Hauptstadt von Sachsen.
Erste Besiedlung, Stadtgründung und Mittelalter
Bereits in der Jungsteinzeit bestanden erste Siedlungen im Raum Dresden.
Die Furt Untiefe in einem Bach- oder Flusslauf, an der das Gewässer zu Fuß oder mit Fahrzeugen durchquert werden kann durch die Elbe in Höhe der heutigen Altstadt bestand wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter. Eine Besiedlung blieb aber trotz der lukrativen Lage an der Elbe und seiner fruchtbaren Böden aufgrund der starken Bewaldung problematisch. Das nahe Meißen war ab 986 bis 1423 ein zentraler Ort innerhalb der Markgrafschaft Meißen, die im Zuge der Expansion und Eingliederung der slawischen Siedlungsgebiete östlich von Elbe und Saale errichtet wurde und ungefähr das Gebiet des heutigen Landes Sachsen umfasste.
Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals in einer erhaltenen Urkunde genannt: Acta sunt hec Dresdene.
Eine Urkunde zur Verleihung des Stadtrechts ist bis heute nicht aufgefunden worden, aber 1350 wird das rechtselbisch gelegene Dresden, die heutige Innere Neustadt, als selbständige Ansiedlung "Antiqua Dressdin" erstmals erwähnt. Erst am 29. März 1549 bildeten unter Kurfürst Moritz die rechts- und linkselbischen Teile der Stadt eine Einheit.
Frühe Neuzeit
Bei der Erlangung des Stapelrechts "Marktrecht" im Sinne von "Verkaufsrecht" am 17. September 1455 war Dresden noch eine recht unbedeutende Stadt, wurde jedoch nach der Leipziger Teilung der wettinischen Länder 1485 für Jahrhunderte herzogliche Residenzstadt der sächsischen Herrscher und erfuhr mit der Erhebung des wettinischen Herrschaftsbesitzes zum Kurfürstentum und Königreich eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum. Durch den Übergang der kurfürstlichen Würde innerhalb des Hauses Wettin (Wittenberger Kapitulation) wurde die Stadt zur Hauptstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In dieser Zeit wurden auch wichtige kulturelle Einrichtungen begründet, die bis in die Gegenwart die besondere Geltung der Stadt ausmachen.
Im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648 wurde Dresden nie geplündert oder zerstört, aber durch Pest und Hunger sowie die allgemeine wirtschaftliche Stagnation in seiner Entwicklung gestört. Die Geschichte seit dem Dreißigjährigen Krieg ist dann sehr wechselvoll: Zum einen entstanden die weltbekannten Bauwerke und Parkanlagen; auf der anderen Seite war die Stadt in fast alle großen europäischen Kriege verwickelt und wurde dabei mehrfach in Mitleidenschaft gezogen.
1685 brannte Altendresden Stadt im Kurfürstentum Sachsen, die später mit Dresden vereinigt wurde. Sie entspricht in etwa dem Gebiet der heutigen Inneren Neustadt in Dresden. komplett ab. Es wurde hernach über mehrere Jahrzehnte wiederaufgebaut und erst 1732 als "Neue Königliche Stadt" vollendet. Schon seit längerem wird der Stadtteil deshalb als "Neustadt" bezeichnet. Unter Friedrich August I. 1670-1733 , genannt "August der Starke", errang Dresden die kulturelle Bedeutung, die es bis in die Moderne besitzt.
Im Frühjahr des Jahres 1791 wurde im nahe gelegenen Ort Pillnitz mit der Pillnitzer Deklaration Ergebnis einer Fürstenzusammenkunft vom 25. bis 27. August 1791 ein Initial für die mehr als 150 Jahre währende Feindseligkeit zwischen Deutschland und Frankreich gelegt. Darin riefen die vornehmlich deutschen Monarchen die europäischen Mächte zur Zerschlagung der Französischen Revolution auf.
19. Jahrhundert
In den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 zwischen den Truppen des napoleonischen Frankreich und deren Gegnern in Mitteleuropa gegen Napoleon im Jahr 1813 fanden zahlreiche vorentscheidende Schlachten der Völkerschlacht bei Leipzig 16. bis 19. Oktober 1813, Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege im Großraum Dresden statt. Sachsen, und damit Dresden, kämpfte auf der Seite von Frankreich; die Stadt wurde durch die Franzosen weiter befestigt und durch deren Truppen geschützt.
Im weiteren 19. Jahrhundert blieb Dresden von Kriegen verschont und wurde Hauptstadt eines der –auch ab 1871– stärksten Königreiche im Deutschen Reich. Vom Ersten Weltkrieg blieb die Stadt unberührt.
Weimarer Republik und Nationalsozialismus
Nach der Novemberrevolution 1918 wurde Dresden Hauptstadt des (ersten) Freistaates Sachsen. Es gehörte zu den zehn größten Städten in Deutschland und war ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Weimarer Republik.
Zwar verlegte die 1872 gegründete Dresdner Bank ihre Hauptverwaltung schon im 19. Jahrhundert nach Berlin, Dresden blieb aber bedeutender Bankenstandort vor allem kleinerer familiengeführter Privatbanken bis in die 1920er Jahre. Führende Unternehmen bestanden hier zwischen 1918 und 1933 im (Elektro-)Maschinenbau, der Pharmazie und Kosmetik sowie in der Tabakherstellung und Lebens- und Genussmittelindustrie. Teilweise haben sich diese Unternehmen (häufig in neu gegründeter Form) bis in die Gegenwart erhalten.
Die etwa 5000 jüdischen Dresdner, die noch 1933 Gemeindemitglieder waren, wurden vertrieben oder später in Konzentrationslager deportiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten nur noch 41 Juden in der Stadt.
Dresden war seit Jahrhunderten ein militärisches Zentrum und diente bis 1945 zur Aufstellung militärischer Großverbände. Die Albertstadt nördlich des Stadtzentrums war als autarke Militärstadt angelegt und wurde unter den Nationalsozialisten weiter ausgebaut.
Im Zweiten Weltkrieg wurden erste Luftangriffe auf den Großraum bereits im August 1944 geflogen, und die Stadt wurde auf Bombardierungen vorbereitet. Bei den Luftangriffen auf Dresden wurden in vier aufeinander folgenden nächtlichen Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945 weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Bomber schwer beschädigt.
DDR-Zeit
Während der Zeit des Sozialismus wurden viele Reste der stark zerstörten Stadt beseitigt. Das historische Stadtzentrum wurde dabei de facto entkernt und fortlaufend wieder bebaut. Die Umgebung der einst so belebten Prager Straße glich einer Brachlandschaft, ehe sie anfangs der 1960er Jahre im sozialistischen Stil wieder bebaut wurde.
Erneuert bzw. vollständig rekonstruiert wurden vor allem die historischen Monumentalbauwerke, so das Ständehaus das ehemalige Landtagsgebäude und heutiger Sitz des Oberlandesgerichts Dresden. (1946), die Augustusbrücke Straßenbrücke über die Elbe in Dresden (1949), die Kreuzkirche evangelische Hauptkirche der Stadt (bis 1955), der Zwinger barock geprägter Gebäudekomplex mit Gartenanlagen in Dresden (bis 1963), die Katholische Hofkirche Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen sowie eine Stadtpfarrkirche Dresdens (bis 1965), die Semperoper Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden, (bis 1985), das Japanische Palais (bis 1987) und die beiden größten Bahnhöfe (teilweise fortlaufend). Einige dieser Arbeiten zogen sich, geprägt von der wirtschaftlichen Gesamtlage der DDR, über Jahrzehnte hin und waren mitunter für längere Zeit unterbrochen worden. Das Schloss Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten (1547–1806) und Könige (1806–1918) wurde über viele Jahre gesichert und Teile rekonstruiert . Erst ab 1986 begann der Wiederaufbau, der bis in die Gegenwart dauert. Die Ruine der Frauenkirche evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts sollte als Mahnmal gegen den Krieg auf dem Neumarkt verbleiben.
Während so Theater- und Schloßplatz 1990 zumindest nach historischem Vorbild bebaut waren, blieb der Neumarkt völlig unbebaut. Der Altmarkt dagegen geprägt von Bebauung des Sozialistischen Klassizismus und einer Raumgestaltung und -ausrichtung nach sozialistischen Idealen (z. B. Kulturpalast).
Von 1955 bis 1958 wurden die von der Sowjetunion erbeuteten Kunstschätze zurückgegeben, so dass ab 1960 viele Museen der Staatlichen Kunstsammlungen in wiedererbauten Einrichtungen oder Interimsausstellungen eröffnet werden konnten.
Die im Krieg unzerstörte Äußere Neustadt blieb aufgrund von Bürgerprotesten erhalten. Ihr drohte in den 1980er Jahren der Abriss, da ihre Bebauung stark vernachlässigt wurde und deshalb in schlechtem Zustand war.
Seit 1990
Nach der politischen Wende 1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde Dresden wieder die Hauptstadt des neu errichteten Freistaates Sachsen.
In der Stadt wurden nochmals einige alte Gebäude abgerissen. Viele andere wurden jedoch mit Hilfe steuerlicher Subventionen wieder restauriert. Viele Gebiete Dresdens gelten daher als Beispiele für die gelungene Restaurierung von Baudenkmälern und stehen als Gesamtensembles unter Denkmalschutz.
Im August 2002 wurde die Stadt von der "Jahrhundertflut" getroffen. Dabei überschwemmte die Elbe nebst mehrerer ihrer Nebengewässer die Stadt. Die Elbe erreichte einen Pegelstand, der das bis dato schwerste Hochwasser von 1845 übertraf. Das Reparieren der Infrastruktur dauert nach dem Hochwasser bis in die Gegenwart an; betroffene Bauwerke waren wesentlich schneller wieder hergerichtet.
Im Jahre 2005 wurde nach zehnjähriger, weitgehend durch Spendengelder finanzierte Bauzeit der Wiederaufbau der Frauenkirche fertiggestellt und die Kirche am 30. Oktober geweiht .
2006 feierte die Stadt ihr 800-jähriges Bestehen (formal am Tag ihrer ersten urkundlichen Erwähnung am 31. März).
Ausflugsziele/Erholung
Dresden besitzt sowohl auf eigenem Stadtgebiet als auch im Umland zahlreiche Ausflugsziele. Weite Teile der Stadt dienen der Naherholung; einige Stadtteile sind ehemalige Kurorte. Gerade der touristische Wert der Stadt ergibt sich aus der Nähe zu einigen für sich schon bekannten Regionen oder Bauwerken, wie zum Beispiel Schloss Moritzburg, Meißen oder auch der Sächsischen Schweiz (Elbsandsteingebirge) beziehungsweise dem Erzgebirge.
Zentral auf Altstädter Elbseite liegt der Große Garten Barockpark in Dresden und heute die größte Parkanlage auf dem Gebiet der sächsischen Landeshauptstadt , in dem der Zoologische Garten Dresden, die Parkeisenbahn Liliputbahn im Großen Garten (ehemalige Pioniereisenbahn), der Botanische Garten der TU Dresden und der Carolasee liegen. Der Große Garten ist im Grundriss rechteckig, 1,9 Kilometer lang und 2 Quadratkilometer groß. An den Großen Garten schließen sich weitere Parkanlagen wie die Bürgerwiese und der Blüherpark an. Auf der Neustädter Elbseite rechtsseitig der Albertbrücke liegt der in den 1930er Jahren angelegte Rosengarten.
Im Nordosten der Stadt liegt die Dresdner Heide. Sie bildet mit 58 Quadratkilometern etwa 15% der heutigen Stadtfläche, liegt aber längst nicht mehr nur am Stadtrand. Sie wird von den Stadtteilen und Ortschaften Klotzsche, Weixdorf und Langebrück umfasst.
Südlich schließen direkt an die Dresdner Heide die Elbwiesen an. Diese landwirtschaftlich genutzten, flussnahen Grünflächen durchziehen die gesamte Stadt und bilden damit etwa 5% des Stadtgebiets. Direkt an die Elbwiesen schließen dabei verlandete Altarme der Elbe an, die ebenfalls weitestgehend Weideflächen, Feucht- oder Trockenwiesen geblieben sind.
Etwa einen Kilometer flussaufwärts der Altstadt befinden sich die drei Dresdner Elbschlösser mit ihren Parkanlagen: Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen (Lingner Schloss) und Schloss Eckberg. Sie bilden den Anfang des Dresdner Elbhangs, der ab dort bis zur Stadtgrenze im Osten verläuft. An diesen Hängen, die teilweise an die Dresdner Heide grenzen, befinden sich 22 Hektar Weinanbauflächen.
Zwischen Albertstadt und Antonstadt, der Äußeren Neustadt, wurde der Alaunpark angelegt. Er ist nach dem Großen Garten der zweitgrößte öffentliche Park. Alle öffentlichen Grünanlagen (weitere große Parks sind der Schlosspark in Pillnitz und der Waldpark Blasewitz) bedecken zusammen eine Fläche von fast 300 Hektar, außerdem gibt es Waldflächen innerhalb der Stadtgrenzen, die ebenfalls mehr als 300 Hektar umfassen.
Hochschulbildung und universitäre Forschung
In der Stadt existieren derzeit neun Hochschulen. Traditionell liegen deren Stärken und Bedeutungen einerseits in der Technik und Wirtschaft, andererseits in Kunst und Kultur. Insgesamt studieren hier mehr als 40.000 Menschen. Die Studenten der Hochschulen werden durch das Studentenwerk Dresden betreut.
Die Technische Universität Dresden (TUD) ist eine Volluniversität und gehört mit etwa 35.000 Studenten zu den zehn größten Universitäten Deutschlands. Ihr Campus liegt südlich der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs, einen Großteil beherbergt die Südvorstadt. Eine Ausgründung der TU Dresden ist die Dresden International University (DIU), an der nur postgraduale Abschlüsse erworben werden können. An der TUD wird in jedem Semester auch eine Kinderuniversität in der Art einer Ringvorlesung zu verschiedensten Themen veranstaltet.
Die größte Fachhochschule Dresdens ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden). Die Hauptgebäude der HTW Dresden liegen direkt am Hauptbahnhof. Sie beherbergten bis 1992 die Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List", die seit 1992 die gleichnamige Fakultät für Verkehrswesen in der TU Dresden bildet. Derzeit studieren etwa 5000 Studenten an der HTW Dresden.
Bedeutung im Bereich der Bildenden Künste besitzt die Hochschule für Bildende Künste (HfBK), die sich direkt in der Innenstadt an der Brühlschen Terrasse befindet. Ebenfalls in ihren Bereichen bedeutend sind die Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz und die Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" (HfM).
Weitere Hochschulen sind die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit, die Fachhochschule der Wirtschaft Dresden und die Hochschule für Kirchenmusik.
Daneben existieren als weitere wichtige Bildungsanstalten die Staatliche Studienakademie Dresden (Berufsakademie), eine Zweigstelle der Staatlichen Studienakademie Sachsen sowie die Sächsische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V. als reine Fortbildungseinrichtung. Ebenfalls den höheren Bildungseinrichtungen kann die Offizierschule des Heeres zugeordnet werden, die traditionell die Offiziere des deutschen Heeres ausbildet.
Ein Großteil des Textes wurde www.wikipedia.de entnommen. Hierfür gilt: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
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